Tschechisch Übersetzung

Was unsere Fachübersetzer für Deutsch/Tschechisch alles für Sie übersetzen?

Ganz einfach alles, was Sie brauchen, um die sprachlichen Barrieren, die zwischen Ihnen und Ihren Geschäftspartnern stehen, zu überwinden! Verträge, Bedienungsanleitungen, Werbe- und PR-Texte, Websites, ….

Bei welchen Gelegenheiten sind unsere Dolmetscher für Deutsch/Tschechisch im Einsatz?

Immer da, wo ein Sprachmittler erforderlich ist, auf Konferenzen, Kongresse, Workshops, Schulungen, Pressekonferenzen, Produktpräsentationen oder Seminaren.

Was wir Ihnen bieten:

  • Erfahrene Übersetzer, die jeweils in ihre Muttersprache übersetzen
  • Professionelle Dolmetscher für Simultandolmetschungen oder Konsekutivdolmetschungen

Was Sie bekommen:

  • Rasche und sorgfältige ausgeführte Übersetzungen!
  • Professionelle und verlässliche Dolmetscher , die sich in jeden Fachbereich eingehend einarbeiten!

Wir bieten Tschechisch-Übersetzungen und Dolmetschleistungen nicht nur in Verbindung mit Deutsch an, sondern können problemlos auch andere Sprachkombinationen abdecken! (Tschechisch- Englisch)!

Dank unseres großen Dolmetscherpools beschränken sich unsere Dolmetschdienste nicht nur auf Österreich an, sondern sind auch auf das Ausland ausgedehnt.

Fordern Sie unser Angebot an:

Mail: office@abt.at

Tel: 0699 1 974 16 70

Unser Angebot ist immer kostenlos!

Steckbrief Sprache:
Tschechisch čeština

Das Tschechische reicht ins 10. Jahrhundert zurück und hat seinen Ursprung im Urslawischen (protoslawisch), aus dem sich alle slawischen Sprachen entwickelt haben. Davor war bereits das Altkirchenslawische üblich, das von Kyrill und Method begründet wurde. Diese beiden auch „Slawenapostel“ genannten Gelehrte haben sich als Übersetzer von christlichen Schriften betätigt.

Im Mittelalter erfährt die tschechische Sprache eine weitere Entfaltung und Entwicklung. Ab dem 14. Jahrhundert findet sie Verbreitung in der Literatur. Karl IV beauftragte die erste Bibelübersetzung ins Tschechische.

Ein weiterer bekannter Name, der mit der Entwicklung der tschechischen Sprache in Verbindung steht, ist Jan Hus. Die Schrift „De ortographia Bohemica“ wird Jan Hus zugeschrieben. Er hat sich für die tschechische Rechtschreibreform eingesetzt, deren Ziel die Einführung der diakritischen Zeichen war. Darunter versteht man die Striche über den Vokalen, die deren Länge angeben und die Häkchen, Bögen, Kreise oder Punkte über oder unten den Buchstaben, welche die Aussprache regeln. Solche Diakritika findet man auch bei anderen slawischen Sprachen wie Slowakisch, Slowenisch, Kroatisch oder Polnisch. Aber auch in den romanischen Sprachen wie zum Beispiel bei Portugiesisch gibt es diese diakritischen Zeichen.

Die an das Habsburgerreich geknüpfte Geschichte hatte einen wesentlichen Einfluss auf die weitere Entwicklung der tschechischen Sprache, die sich nun neben dem Deutsch etablieren musste, das in der ersten Hälfte des 17. Jahrhundert neben Tschechisch als Amtssprache hinzu kam.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts leitete die „Nationale Wiedergeburt“ die Restaurierung der tschechischen Sprache ein. Als Begründer der modernen tschechischen Schriftsprache gilt Josef Dobrovský, der eine (übrigens auf Deutsch verfasste) tschechische Grammatik veröffentlicht hat.

Im Wesentlichen werden 3 Dialektgruppen unterschieden: mittelmährisch, mährisch-slowakisch und schlesische Dialekte. Allgemein gilt anzumerken, dass die Dialekte immer weniger ausgeprägt sind, was leider auch in anderen Sprachen zu beobachten ist. Weil die Endungen am Ende der Wörter angepasst werden, spricht man bei Tschechisch von einer flektierenden Sprache (die Wörter werden „gebeugt“).

Das tschechische Alphabet hat 32 Buchstaben. „r“ und „l“ sind silbenbildende Laute und ermöglichen so die Aussprache der Wörter (Beispiel: vrh – Hügel). Die Kumulierung der Konsonanten ist für Ausländer, die Tschechisch lernen, eher schwer. Dafür ist die Betonung einfach, die nämlich immer auf der ersten Silbe liegt.

Tschechisch ist übrigens auch mit Polnisch verwandt.

Aufgrund ihrer gemeinsamen Geschichte verstehen sich die Slowaken und Tschechen relativ gut. Das Slowakische unterscheidet sich aber schon vom Tschechischen und die jüngere Generation kann durchaus Probleme haben, sich gegenseitig zu verstehen. Durch die lange gemeinsame Geschichte mit Österreich gibt es im Tschechischen zahlreiche Lehnwörter aus dem Deutschen. Aber auch in der deutschen Sprache haben sich Wörter tschechischen Ursprungs etabliert. Viele dieser Wörter finden sich in der Kulinarik wieder wie zum Beispiel der Begriff „Buchtel“, der sich vom tschechischen Wort buchta ableitet.

Tschechisch ist seit 2004 eine Amtssprache der EU und eine anerkannte Minderheitensprache in Österreich.