Italienisch Übersetzung [itaˈli̯aːno]

Unsere Übersetzer für Italienisch arbeiten immer nach dem Muttersprachen-Prinzip und übersetzen ganz unterschiedliche Texte von Hotel-Websites über Produktkataloge bis hin zu Verträgen. Genauigkeit, Verlässlichkeit und Richtigkeit stehen auf unserer Prioritätenliste ganz weit oben!

Auch unsere Dolmetscher sind für Sie bei ganz unterschiedlichen Anlässen im Einsatz, egal ob Pressekonferenz, Produktschulung oder internationale Konferenz. Professionalität und sorgfältige Vorbereitung sind garantiert!

Wir bieten Italienisch-Übersetzungen und Dolmetschleistungen nicht nur in Verbindung mit Deutsch an, sondern können problemlos auch andere Sprachkombinationen abdecken! (Italienisch-Englisch, Italienisch-Französisch, Italienisch-Slowenisch usw.)

Wenn Sie Fragen zu unserem Service für Italienisch haben, senden Sie uns ein Mail an office@abt.at oder rufen Sie einfach an: 0699 1 974 16 70.

Steckbrief Übersetzungen italienisch:

Italienisch ist vor allem MEINE Sprache, die ich liebe und lebe. Neben mir sprechen aber noch geschätzte weitere 70 Millionen Italienisch, und zwar nicht nur in Italien, sondern auch noch in der Schweiz, San Marino und im Vatikan. Italienisch ist auch die Amtssprache des Malteserordens! Die italienische Sprache, wie sie uns heute bekannt ist, wurde ihren Grundzügen im 14. Jahrhundert von drei großen Poeten geprägt: Allen voran Dante Alighieri, gefolgt von Francesco Petrarca und Giovanni Boccaccio, die alle einen großen Einfluss auf die Entwicklung der Sprache haben. Ihnen ist es zu verdanken, dass sich der toskanische Dialekt zur italienischen Hochsprache entwickelt hat.

Italienisch gehört zur romanischen Sprachenfamilie wie unter anderen auch Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Katalanisch oder Rumänisch, die alle von Latein abstammen. Natürlich werden auch in Italien viele unterschiedliche Dialekte gesprochen, die sich im Wesentlichen in drei geographische Zonen gliedern: Norditalien, Mittelitalien und Süditalien. Die einzelnen Dialekte sind zum Teil so unterschiedlich, dass mitunter ein Dolmetscher nötig wäre! Die Begriffe „anguria“, „cocomero“ und „mel(l)one“ klingen gar nicht ähnlich oder verwandt – und doch bezeichnen sie alle dasselbe, nämlich die Wassermelone! Allein bei den süditalienischen Dialekten gibt es zahlreiche Differenzierungen wie Sizilianisch, Kalabrisch und Kampanisch, zu dem auch der in Neapel gesprochene Dialekt gehört. Ein Traum für Dialektforscher, der für Übersetzer aber auch schon mal zum Alptraum werden kann…..

Wie auch in anderen Sprachen gibt es auch im Italienischen ein paar Fallen – die sogenannten „Falschen Freunde“ (falsi amici!). Hier ein paar Beispiele: „caldo“ heißt warm und nicht kalt (it: freddo)! In diese Falle sind sicherlich schon viele Anfänger getappt. Oder wer würde vermuten, dass der „statista“ kein Statist (it: comparsa), sondern ein Staatsmann ist und ein „tappeto“ keine Tapete (it: tapezzeria), sondern ein Teppich! Und der „scalpello“ ist das Werkzeug des Steinmetzes und nicht des Chirurgen, der mit einem „bisturi“ (de: Skalpell) operiert. Diese Liste würde sich noch mit etlichen weiteren Beispielen fortsetzen lassen. Ebenfalls gewöhnungsbedürftig ist die Tatsache, dass Wörter in der Fremdsprache ihr grammatikalisches Geschlecht wechseln. So ist die Sonne im Deutschen weiblich und der Mond männlich. Im Italienischen ist es genau umgekehrt: il sole hat einen männlichen Genus, und la luna wird weiblich! Im Gegensatz zum Deutschen gibt es im Italienischen aber sehr klare und einfache Regeln, welches Substantiv welchen Artikel verlangt.

Besonders phantasievoll und einfallsreich sind meine italienischen Freunde auch beim Fluchen und Schimpfen! Dass beides auf großes Interesse stößt, zeigt die große Zahl an Büchern, die sich diesem Thema widmen. Aber Vorsicht: In der Fremdsprache fluchen ist „die hohe Schule“. Oft kann man als Nicht-Muttersprachler nicht abschätzen, wie schwer ein Wort in der Fremdsprache tatsächlich wiegt und wie es verstanden wird. Die Fettnäpfchen sind oft nicht weit…. Typisch für die Italiener ist auch, dass sie das Gesagte noch mit zahlreichen Gesten untermauern. Viele dieser Gesten sind uns im deutschen Sprachraum völlig unbekannt und können somit nicht mit einer anderen Geste übersetzt bzw. ersetzt werden, sondern bedürfen einer Erklärung.